Ausstellung „1250 Jahre Undenheim“

Die Jubiläumsausstellung ist wieder eröffnet

Aufgrund der durchgehend positiven Resonanz und häufiger Nachfragen hat der Heimat- und Kulturverein Undenheim beschlossen, die Jubiläums-Ausstellung „1250 Jahre Undenheim“ erneut für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in Zukunft jeden letzten Sonntag im Monat das Museum zu öffnen. In den Ferien wird geschlossen sein. Die erste Wiedereröffnung des Heimatmuseums in Undenheim wird am Sonntag, den 27.05.2018 von 14.00-18.00 Uhr sein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Mit einem Undenheimer Wein oder Sekt kann man sich beim Umherschauen die Kehle befeuchten. Die Ausstellung erstreckt sich wie letztes Jahr über die sog. „Kuhkapelle“ im Erdgeschoss, sowie über die beiden oberen Räume, die zahlreiche Exponate enthalten und deren „Alte Bauernstube“ so viel Lob bekommen und gemeinsames Erinnern hervorgerufen hat. Auch Einzelführungen für Gruppen oder Vereine sind weiterhin nach Absprache mit dem Heimat- und Kulturverein möglich und sehr willkommen. Ebenfalls viel Freude hatte es 2017 bereitet, die Ausstellung für Schulklassen zu öffnen. Unsere Kinder, die heute ganz selbstverständlich mit Strom und Digitalisierung aufwachsen, waren höchst erstaunt, was anno dazumal alles „manuell“ erledigt werden musste. Ebenfalls wird es Sonderausstellungen geben, in denen das Team vom Heimat- und Kulturverein Undenheim spezielle Themen aufgreift und darüber mit Wort und Exponat berichtet. Auch Vortragsabende und Lesungen sind geplant.

   

 

 

Das Festbuch „1250 Jahre Undenheim“

Das Festbuch zum Ortsjubiläum bietet auf 224 Seiten alles, was Undenheim ausmacht.

Neben der Gemeindeverwaltung und dem Festausschuss hat auch der Heimat- und Kulturverein an der Erstellung mitgewirkt.

Sie können das Buch nach wie vor zum Preis von 35,00 Euro erwerben.

Weitere Informationen und eine Leseprobe finden Sie unter www.undenheim1250.de

 

Erinnerung an dunkle Seiten

Von Christa Möller

Der Heimat-und Kulturverein Undenheim hat anlässlich seines 20-jährigen Bestehens gerne die ihm vom Gemeinderat übertragene Organisation der zu verlegenden Stolpersteine übernommen.

Die kleinen Messingquader, die üblicherweise, vor den letzten Wohnhäusern der NS-Opfer eingelassen werden, sollen uns an die Undenheimer jüdischen Glaubens bzw. an die Euthanasie-Opfer erinnern, die ermordet wurden. Sie geben den ermordeten Menschen ihre Namen wieder. Zur kleinen Feierstunde trafen sich circa fünfzig interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger am ersten Verlege-Punkt in der Staatsrat-Schwamb-Straße 74 um dem Künstler Gunter Demnig bei der Arbeit zuzuschauen. Ortsbürgermeister Wilhelm Horn, gleichzeitig auch Vorsitzender des Heimat-und Kulturvereins erinnerte in seiner Ansprache an die dunklen Seite der deutschen Geschichte, „mit den Steinen erinnern wir nicht nur, sondern setzen auch ein Mahnmal das dieses nie wieder geschehen soll“, so der Vorsitzende. Auch Pfarrer Dr. Frank Holzbrecher ging in seiner Rede darauf ein.

Der Heimat-und Kulturverein bittet alle bei ihren Spaziergängen durchs Ort, einmal auf die Steine zu achten, innezuhalten und den Opfern zu Gedenken.

Die weiteren Steine finden sie am Georg-Wiegand-Will-Platz und in der Storchengasse 22.

Wir bedanken uns auf diesem Wege auch bei den beiden Spendern, dem SPD Ortsverein Undenheim und Frau Hedwig Schickert, die gemeinsam mit dem Heimat-und Kulturverein die gesamten Kosten der Aktion übernommen haben.

 

„Familienbuch eines rheinhessischen Dorfes“ – Band II

Ortsgeschichte von Walter Schwamb

Das Undenheimer Familienbuch kann von Ihnen ab sofort zum Preis von 32,50 Euro beim Heimat- und Kulturverein per E-Mail unter post@heimat-und-kulturverein-undenheim.de bestellt werden.

 

„Die jüdischen Bewohner der Selztalgemeinden und
ihrer Nachbardörfer“

Ihre Schicksale – von Walter Schwamb
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Ein Buch über die Schicksale der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Dörfern Dalheim, Friesenheim, Hahnheim, Köngernheim, Mommenheim, Selzen, Schornsheim, Udenheim und Undenheim.

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